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DIE EXPERIMENTALISIERUNG DES LEBENS
(2000 - 2010) Konfigurationen zwischen Wissenschaft,
Kunst und Technik
»Experimentalisierung des Lebens« bezeichnet einen Prozeß, der Anfang des 19. Jahrhunderts europaweit einsetzt und der Wissenschaft, Kunst und Technik neu konfiguriert. Nachdem die experimentelle Physiologie sich als eine der Leitwissenschaften des 19. Jahrhunderts etabliert hat, werden auch Psychologie und Sprachwissenschaft zu Unternehmungen im Labor. An unterschiedlichsten Schauplätzen bilden sich Experimentalkulturen heraus. So entsteht eine Literatur, die mehr und mehr auf Verfahren des Automatismus, der Aleatorik und Kombinatorik zurückgreift. Neue Medien wie Photographie und Film verändern die Künste und die Wissenschaften. Die Großstädte insgesamt werden zu Experimentierfeldern, auf denen diverse Lebensversuche unternommen werden. Das Projekt untersucht die Experimentalisierung des Lebens vor allem im Hinblick auf die materielle Kultur der dabei involvierten Instrumente, Gebäude und Techniken. In einem »Virtuellen Laboratorium« werden die dafür relevanten Quellenbestände digitalisiert und Forschungsergebnisse vorgestellt. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Projekte
Leitung
Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger Sekretariat: radeck@mpiwg-berlin.mpg.de Publikationen
Virtuelles Laboratorium Bibliographie der projektbezogenen Veröffentlichungen Veranstaltungen
Arbeitstreffen Tagungen Bisherige Veranstaltungen Kooperationspartner
Hermann von Helmholtz Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt Universität Berlin Fakultät Medien, Bauhaus-Universität Weimar Zentrum für Literaturforschung Berlin gefördert durch:
VolkswagenStiftung (Okt. 2000 - Sept. 2005) Fritz Thyssen Stiftung and VolkswagenStiftung (Focus on the Humanities) (Nov. 2006 - Oct. 2011) |
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